CVM-Methode – Definition und kieferorthopädische Bedeutung
Die CVM-Methode ist ein etabliertes Verfahren zur Wachstumsbestimmung in der Kieferorthopädie – entscheidend für den optimalen Behandlungszeitpunkt.
Synonyme: Cervical Vertebrae Maturation, CVM-Analyse, Halswirbel-Reifebestimmung.
Was ist CVM-Methode?
Die CVM-Methode (Cervical Vertebrae Maturation) ist ein Verfahren zur Bestimmung des skelettalen Wachstumsstadiums anhand der Halswirbel auf dem Fernröntgenseitenbild. Sie identifiziert den pubertären Wachstumsschub und ermöglicht so eine präzise Planung kieferorthopädischer Behandlungen, insbesondere bei skelettalen Fehlstellungen.
Wie wird CVM-Methode angewendet?
- Auswertung der Halswirbel C2, C3 und C4 auf dem Fernröntgenseitenbild
- Sechs definierte Reifestadien (CS1 bis CS6)
- Bestimmung des optimalen Zeitfensters für Funktionskieferorthopädie
- Vermeidung von Über- oder Unterbehandlung im Wachstumsalter
- Ergänzend zum Handwurzelröntgen oder alternativ dazu
CVM-Methode in der Praxis
Bei Kindern und Jugendlichen mit skelettalen Fehlstellungen nutzen wir in unserer Praxis in Erstfeld die CVM-Methode regelmässig zur Behandlungsplanung – etwa zur Indikation für Bionator, Herbstscharnier oder Delaire-Maske.
Über den Autor
Dr. Philipp Meyer ist Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Erstfeld. Master of Science Ästhetische Zahnheilkunde, Autor mehrerer Fachartikel im DocCheck Flexikon.
Fachartikel zu diesem Begriff: «CVM-Methode» im DocCheck Flexikon.
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